Sie befinden sich hier:

Ermittlung des Unterstützungsbedarfs

Ermittlung des Unterstützungsbedarf

Auf jeden Reiseteilnehmer wartet ein toller Urlaub gemeinsam mit seinem Teamer. Damit jeder während der Reise die passende Unterstützung erhält, stellen wir Ihnen jeweils vier Unterstützungspakete in den Bereichen Pflege sowie Assistenz und Betreuung zur Auswahl.

Eine realistische Einschätzung ist dabei für die Qualität der Unterstützung von großer Bedeutung. Schließlich soll die Reise für alle ein voller Erfolg werden.

Einstufung

Gebucht werden sollte das nächste Paket, das als zutreffend markiert wurde. Insbesondere wenn die Einstufungen innerhalb der Pflege, Assistenz und Betreuung unterschiedlich hoch sind. Nur so kann eine angemessene Unterstützung für den Teilnehmer gewährleistet werden

Geistige und mehrfache Behinderungen

Geistige und mehrfache Behinderung
Stufe Pflege Assistenz und Betreuung
A
  • Leichte Hilfestellungen beim An- und Ausziehen (z.B. Herauslegen von Kleidungsstücken)
  • Vereinzelte Hilfestellungen (Unterstützung beim Anziehen einer Jacke auf einem Ausflug o. ä.)
  • Unterstützung zur Strukturierung des Tagesablaufes
  • Erinnerung und Kontrolle (z. B. bei der Morgen- und Abendhygiene, beim An- und Ausziehen, beim Essen
    und Trinken, beim Darmmanagement und Katheterisieren sowie beim Umgang mit Hilfsmitteln)
B
  • Leichte Unterstützung beim Duschen und Waschen (z.B. Shampoo auswaschen)
  • Vollständige Unterstützung bei Morgen- und Abendhygiene (aktives Zähneputzen, Rasieren o. ä., aber kein
    vollständiges Waschen im Bett)
  • Teilweise Hilfestellungen beim An- und Ausziehen (beim Pullover über den Kopf ziehen oder Schließen von Knöpfen
    und Reißverschlüssen)
  • Teilweise Unterstützung bei Toilettengängen (z. B. Umsetzen, aber selbstständige Hygiene)
  • Hilfestellungen beim Umgang mit Inkontinenzmaterial (Anlegen von Windeln, Einlagen zur Vorsorge etc.)
  • Gelegentliches Anreichen von Gegenständen (z.B. Trinkflasche aus einem Rucksack)
  • Selbstfahrer im Rollstuhl, aber Hilfe beim Umsetzen notwendig
  • Gelegentliche Unterstützung bei der Kommunikation (undeutliche Aussprache in Stresssituationen o. ä.)
  • Unterstützung zur Orientierung in der Unterkunft und der Unterkunftsumgebung
  • Anleitung und Kontrolle (bspw. bei der Morgen- und Abendhygiene, beim An- und Ausziehen, beim Essen
    und Trinken, beim Darmmanagement und Katheterisieren sowie beim Umgang mit Hilfsmitteln)
C
  • Teilweise Unterstützung beim Duschen und Waschen (z. B. in die Dusche bringen und Rücken waschen)
  • Vollständiges An- und Ausziehen
  • Vollständige Unterstützung beim Umgang mit Inkontinenzmaterial (Windelversorgung o. ä.)
  • Vollständige Unterstützung beim Toilettengang
  • Teilweise Unterstützung beim Darmmanagement und Katheterisieren (z. B. Hilfe beim Einführen des Katheters)
  • Teilweise Unterstützung beim Essen und Trinken (z.B. mundgerechtes Zerkleinern)
  • Häufiges Anreichen von Gegenständen
  • Selbstfahrer im Rollstuhl, aber Hilfe bei Steigungen, Bordsteinkanten oder ähnlichen Barrieren notwendig
  • Häufige Unterstützung bei der Kommunikation mit Dritten
  • Gelegentliche Hilfestellung zur Regulierung von Emotionen
  • Hilfe zur Einschätzung gefährlicher Situationen (z.B. beim Überqueren der Straße oder richtigen Verhalten
    an Gewässern)
D
  • Vollständige Unterstützung beim Waschen und Duschen
  • Vollständige Unterstützung beim Darmmanagement und Katheterisieren (kein digitales Ausräumen möglich)
  • Vollständige Unterstützung beim Essen und Trinken (keine Verpflegung über PEG-Sonde möglich)
  • Punktuelle Nachtbetreuung bspw. Lagern (max. 2 x in der Nacht, keine Nachtwache)
  • Generelles Anreichen und Unterstützen bei der Handhabung von Gegenständen
  • Permanente Schiebehilfe
  • Generelle Unterstützung zur Kommunikation
  • Ständige Begleitung tagsüber (aufgrund eines auffälligen Sozialverhaltens o. ä.)
  • Häufige Hilfestellungen zur Regulierung von Emotionen (Teilnehmer, die sich fremdaggressiv gegenüber Personen
    oder Gegenständen verhalten, können nicht an den Reisen teilnehmen. Ebenso Teilnehmer, die sich stark
    autoaggressiv, z. B. bei einer Borderline-Störung, verhalten.)

Körperliche Behinderungen

Körperliche Behinderungen
Stufe Pflege Assistenz
A
  • Leichte Hilfestellungen beim An- und Ausziehen (z.B. Herauslegen von Kleidungsstücken)
  • Vereinzelte Hilfestellungen (Unterstützung beim Anziehen einer Jacke auf einem Ausflug o. ä.)
B
  • Leichte Unterstützung beim Duschen und Waschen (z.B. Shampoo auswaschen)
  • Vollständige Unterstützung bei Morgen- und Abendhygiene (aktives Zähneputzen, Rasieren o. ä., aber kein
    vollständiges Waschen im Bett)
  • Teilweise Hilfestellungen beim An- und Ausziehen (beim Pullover über den Kopf ziehen oder Schließen von Knöpfen
    und Reißverschlüssen)
  • Teilweise Unterstützung bei Toilettengängen (z. B. Umsetzen, aber selbstständige Hygiene)
  • Hilfestellungen beim Umgang mit Inkontinenzmaterial (Anlegen von Windeln, Einlagen zur Vorsorge etc.)
  • Gelegentliches Anreichen von Gegenständen (z.B. Trinkflasche aus einem Rucksack)
  • Selbstfahrer im Rollstuhl, aber Hilfe beim Umsetzen notwendig
  • Gelegentliche Unterstützung bei der Kommunikation (undeutliche Aussprache in Stresssituationen o. ä.)
C
  • Teilweise Unterstützung beim Duschen und Waschen (z. B. in die Dusche bringen und Rücken waschen)
  • Vollständiges An- und Ausziehen
  • Vollständige Unterstützung beim Umgang mit Inkontinenzmaterial (Windelversorgung o. ä.)
  • Vollständige Unterstützung beim Toilettengang
  • Teilweise Unterstützung beim Darmmanagement und Katheterisieren (z. B. Hilfe beim Einführen des Katheters)
  • Teilweise Unterstützung beim Essen und Trinken (z.B. mundgerechtes Zerkleinern)
  • Häufiges Anreichen von Gegenständen
  • Selbstfahrer im Rollstuhl, aber Hilfe bei Steigungen, Bordsteinkanten oder ähnlichen Barrieren notwendig
  • Häufige Unterstützung bei der Kommunikation mit Dritten
D
  • Vollständige Unterstützung beim Waschen und Duschen
  • Vollständige Unterstützung beim Darmmanagement und Katheterisieren (kein digitales Ausräumen möglich)
  • Vollständige Unterstützung beim Essen und Trinken (keine Verpflegung über PEG-Sonde möglich)
  • Punktuelle Nachtbetreuung bspw. Lagern (max. 2 x in der Nacht, keine Nachtwache)
  • Generelles Anreichen und Unterstützen bei der Handhabung von Gegenständen
  • Permanente Schiebehilfe
  • Generelle Unterstützung zur Kommunikation