Silvesterreise nach Regensburg: Ein unvergesslicher Jahreswechsel mit YAT – Reisebericht von Judith

Ein neues Jahr beginnt oft genau dann besonders schön, wenn man es nicht allein verbringt. Für Judith war der Jahreswechsel 2025/2026 genau so ein Moment. Gemeinsam mit YAT reiste sie nach Regensburg ins barrierefreie Hotel Includio und erlebte eine Woche voller Begegnungen, gemeinsamer Unternehmungen und kleiner wie großer Highlights.

In diesem Beitrag nimmt Judith dich mit auf ihre Silvesterreise und erzählt offen und ehrlich, wie sie die Zeit erlebt hat – von der Ankunft über die Ausflüge bis hin zur Silvesternacht. „Im Großen und Ganzen war es echt eine schöne Woche“, schreibt sie selbst.

Ankommen, wohlfühlen und erste Begegnungen #

Die Reise führte die Gruppe nach Regensburg in das barrierefreie Hotel Includio. Judith reiste – wie auch einige andere Teilnehmende – privat an. Schon beim Eintreffen wurde sie freundlich an der Rezeption begrüßt, was direkt für eine angenehme Stimmung sorgte.

Ihr Zimmer entpuppte sich als echter Glücksfall: Judith war allein untergebracht und hatte viel Platz. Das Zimmer verfügte über einen großen Schrank, einen Schreibtisch, ein geräumiges Bad mit begehbarer Dusche und ein bequemes Bett. Ein Pflegebett war zwar vorhanden, wurde aber nicht benötigt. Nachdem alles eingeräumt war, ging es zurück in die Lobby. Dort wartete die Gruppe gemeinsam auf weitere Ankünfte. Nach und nach kamen weitere Teilnehmende sowie die Reisebegleitungen dazu – bekannte und neue Gesichter, erste Gespräche und viel Vorfreude auf die gemeinsame Woche.

Begleitet wurde die Reise von erfahrenen Reisebegleitungen des Vereins Freizeit ohne Barrieren e. V., die sich – wie bei YAT üblich – bereits vor der Reise persönlich vorgestellt hatten. So konnte Vertrauen entstehen, noch bevor es überhaupt losging. Die Silvesterreise richtete sich an Menschen mit körperlicher Behinderung. YAT bietet darüber hinaus auch Reisen für Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung an, die jeweils auf unterschiedliche Bedürfnisse abgestimmt sind.

Entspannung mit unerwartetem Feueralarm #

Im Hotel Includio gab es einen Saunabereich mit einer 45-Grad- und einer 90-Grad-Sauna. Für Judith war die 45-Grad-Sauna vollkommen ausreichend. Beim ersten Saunabesuch kam es jedoch zu einer ungeplanten Überraschung: Weil im Vorraum versehentlich das Fenster geschlossen blieb, wurde der Feueralarm ausgelöst.

Kurze Zeit später stand die Feuerwehr in voller Besetzung vor dem Hotel und war sogar bereit, die Gruppe die Treppe hinaufzutragen. Zum Glück konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Niemand kam zu Schaden und die Sauna blieb unbeschädigt. Rückblickend ist es eine Geschichte, über die alle lachen konnten. Judith nimmt es gelassen: „Upps! Wir wussten ja nicht, dass man im Vorzimmer das Fenster offen lassen musste.“

Regensburg erleben – gemeinsam unterwegs #

In den folgenden Tagen stand ein abwechslungsreiches Programm auf dem Plan. Gemeinsam erkundete die Gruppe Regensburg und die Umgebung. Es ging auf eine Schifffahrt auf der Donau zur Walhalla und wieder zurück, außerdem gab es eine Stadtführung durch die Innenstadt von Regensburg. Natürlich durften auch Fotos an der berühmten Steinernen Brücke nicht fehlen.

Zwischendurch war die Gruppe in der „Brezeria“, einer Art Restaurant, besuchte eine Lichtershow in einer Kirche und verbrachte Zeit im Schwimmbad. Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch der Show „Traumfabrik“. Dort begeisterten Akrobaten, Artisten und eine Sandkünstlerin das Publikum. Für Judith war die Show ein echtes Highlight. Über die Traumfabrik sagt sie: „Es war einfach nur spektakulär.“

Essen und Genuss im Hotel Includio #

Auch kulinarisch war die Reise für Judith sehr gelungen. Jeden Morgen gab es ein reichhaltiges Frühstücksbuffet mit verschiedenen Brötchen und Brotsorten, Wurst, Schinken, Käse und frischem Obst. Besonders praktisch fand sie die Saftpresse, mit der man sich selbst frischen Saft zubereiten konnte.

Abends wurde entweder ein Menü serviert, bei dem man sich bereits am Vortag zwischen vegetarischem Essen oder einem Gericht mit Fleisch entscheiden konnte, oder es gab ein Buffet. So war für Abwechslung gesorgt und jede*r konnte nach den eigenen Vorlieben essen.

Silvesterabend voller besonderer Momente #

Den Silvesterabend verbrachte die Gruppe gemeinsam im Hotel. Zum Essen gab es verschiedene Salate, mehrere Hauptspeisen und zum Nachtisch zwei Mousse – eine mit weißer und eine mit dunkler Schokolade. Judiths persönlicher Favorit beim Hauptgang war die Kürbislasagne.

Im Hotel war eine Fotowand mit einer großen „2026“ aufgebaut, an der Erinnerungsfotos gemacht werden konnten. Die Musik im öffentlichen Bereich war eher auf eine ältere Generation abgestimmt, deshalb entschied sich die YAT-Gruppe, in einen extra reservierten Raum zu wechseln. Dort hatten sie selbst Snacks wie Chips, Gummibärchen und Schokolade dabei, außerdem alkoholische und nicht-alkoholische Getränke.

Besonders schön war ein kleiner kultureller Moment: Eine Reisebegleitung erzählte von einer Tradition, bei der man um Mitternacht an Silvester zwölf Weintrauben unter einem Tisch isst, um Glück für das neue Jahr zu haben. Damit Judith daran teilnehmen konnte, hoben die Reisebegleitungen kurzerhand den Tisch über sie. Um Mitternacht stieß die Gruppe gemeinsam mit Sekt an und wünschte sich ein gesundes neues Jahr.

Von Judiths Zimmer aus konnte man das Feuerwerk besonders gut sehen. Passend dazu schaltete sie die Blinklichter ihres Rollstuhls ein. Später entstand im Partyraum noch spontan ein Musikvideo, bei dem alle mitsangen und gemeinsam einen Song aufnahmen. Gegen halb drei war für Judith Schluss und sie ging zufrieden ins Bett.

Persönliche Highlights und ehrliches Fazit #

Ein ganz persönliches Highlight für Judith war das gemeinsame Rutschen im Schwimmbad mit ihrer Reisebegleitung. Außerdem gefiel ihr besonders gut, dass sich alle in der Gruppe so gut verstanden haben und eine angenehme Stimmung herrschte.

Einen Wunsch äußert sie ebenfalls offen: Sie hätte sich zwischendurch mehr Zeit in kleineren Gruppen gewünscht, da die Gruppe fast immer komplett zusammen unterwegs war.

Trotzdem fällt ihr Fazit eindeutig positiv aus. Für Judith war es eine schöne Woche, die sie jederzeit wieder so erleben würde.

Lust bekommen, selbst mit YAT ins neue Jahr zu starten? #

Silvesterreisen mit YAT stehen für Gemeinschaft, Sicherheit und gute Begleitung. Wenn du den Jahreswechsel nicht allein verbringen möchtest und Wert auf eine gut organisierte, begleitete Reise für Menschen mit Behinderung legst, dann schau dir die aktuellen Angebote von YAT an und finde deine nächste Reise.

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